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"Fechter"-Stammtisch

jeden 1. Freitag im Monat um 19.00 Uhr beim ASV ist ab sofort Stammtisch, insbesondere auch für Interessenten und die Wenigtrainierer ;)

Choreo-Besprechung

am Freitag den 06.01. um 19.00 Uhr beim ASV

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Rund um die Fechtkunst

Was ist Historisches Fechten?

Historisches Fechten bezeichnet Kampfsysteme, die in der Regel keine direkte Überlieferungslinie von Meister zu Meister haben. Unsere Abteilung versucht, aufbauend auf historischen Fechtbüchern des 13.-16. Jahrhunderts, historische Fechtkunst zu rekonstruieren und zu trainieren. Fechten bezeichnet dabei nicht nur den Kampf mit den heutigen (Sport-)Waffen. Neben dem Schertkampf als System im System beinhaltet es die gesamte Palette der damaligen Kriegskunst vom Ringen bis zum Rossfechten. Fechten ist also als Gesamt-Kampfsystem zu betrachten, welches durchaus in Komplexität und Effektivität mit bekannten asiatischen Kampfkünsten vergleichbar ist. Dabei bereiten wir unsere Trainingsinhalte und Methoden modern auf und bleiben uns trotzdem der Brauchtumspflege bewusst.

training 03

In der Geschichte der überlieferten Fechtkunst wurde waffenlos, mit Dolch, Säbel, Rapier, kurzem und langem Schwert und verschiedenen Langwaffen gefochten. Abhängig von Zeit und den jeweiligen Meistern gab es deutliche Unterschiede sowohl in den Techniken als auch bei den verwendeten Waffen. Anhand der Fülle der Überlieferungen ist eine umfassende und alles enthaltende Rekonstruktion unmöglich. Wir befassen uns vor allem mit dem langen Schwert nach HS 3227a (erste schriftliche Überlieferung der Lichtenauerschen Tradition) und Folgequellen.

Warum historisch fechten?

Zunächst einmal ist Historisches Fechten eine Kampfkunst wie (fast) jede andere. Durch die Vielfalt der Bewegungen wird der ganze Körper beansprucht. Die erlernten Fähigkeiten steigern dabei die Selbstdisziplin und das Selbstbewusstsein, die allgemeine körperliche Verfassung, Stärke, Schnelligkeit, Beweglichkeit und die Konzentrationsfähigkeit werden trainiert und verbessert. Zusätzlich dazu bietet sich bei geschichtlichem Interesse ein etwas anderer Ansatzpunkt als die klassische Geschichtsforschung.

Durch den Umgang mit anderen Menschen in Partnerübungen und im freien Fechten lernt der Übende seinen Partner zu respektieren. Denn schließlich soll niemand verletzt werden, ungestümes oder gar aggressives Verhalten hat bei uns nichts zu suchen.

training gruppe kl

Wie hoch sind die Kosten?

Der Mitgliedsbeitrag beläuft sich derzeit auf 10 Euro im Monat, davon gehen jeweils 5 Euro an den Verein und in die Gruppenkasse. Die Gruppenkasse dient unter anderem zur Aschaffung von Trainingsmaterial. Die Mitgliedschaft ist nach einem Monat verpflichtend und gilt für das gesamte Jahr.

Zusätzlich kommen auf den Übenden je nach Motivation und Trainingserfolg weitere Kosten zu. Angefangen bei der passenden Sportkleidung, später Waffensimulatoren aus Stahl, Schutzausrüstung und anderen Materialien. Im Vergleich zu anderen Sportarten halten sich die Kosten aber deutlich in Grenzen. Anfangs können die benötigten Trainingsgeräte auch geliehen werden.